Agnes Krumwiede – oder wie man sich um Kopf und Kragen reden kann
Agnes Krumwiede, Sprecherin Kulturpolitik B’90/Grüne im Interview mit dem Börsenblatt:
Nicht das Urheberrecht an sich, sondern der Missbrauch des Urheberrechts hat das gegenwärtige Dilemma verursacht. Dazu gehören auch die unverhältnismäßigen Abmahngebühren, als deren Rechtfertigung fälschlicherweise das Urheberrecht missbraucht wird, ohne dass Urheber von diesem parasitären Geschäftsmodell profitieren würden.
Also wenn ich das richtig verstehe, meint Agnes Krumwiede, dass, wenn die Urheber an der gewerbsmäßigen Abzocke mitverdienen würden, dass dies alle O.K finden würden, und der Begriff „Urheberrecht“ damit dann nicht mißbraucht würde. Hmmm.
Aber geht noch besser:
Außerdem bezweifle ich, dass die Mehrheit meiner Partei damit einverstanden wäre, das Erbrecht abzuschaffen: Ein Ende des urheberrechtlichen Schutzes nach dem Tod dürfte sich auch negativ auf die Investitionsbereitschaft von Kulturschaffenden auswirken.
Na das leuchtet doch wohl jedem ein! … Nicht?
Was ist denn das für einen unerträgliche Politiksimulation?



